Döbeln gegen Niederwiesa 2 endet 4,5 : 3,5

Trotz Sternfahrt mit den Startpunkten Augustusburg, Flöha und Mittweida und ohne Zeitabsprache hatten sich  drei PKW kurz nach Hainichen direkt hintereinander auf der B169 eingefädelt. Das ging so bis kurz vor Döbeln, als Fahrzeug 2 und 3 dem Navi folgten, während der Fahrer des blaue PKW den runden Schildern mit dem roten Rand eine Bedeutung zumaß, die ihn daran hinderte, nach rechts abzubiegen.
Nun, der Eine musste das Labyrinth der Döbelner Innenstadt meistern, die Anderen den Baustellenparcour. Letztlich fanden sich alle pünktlich am Spiellokal ein und mussten nur noch klären, ob die vorhandenen Parklücken auch straffrei benutzt werden dürfen.

Döbeln hatte nur sieben Spieler vor Ort und  Ulrike meinte, sie kopieren die Taktik von Niederwiesa, die mit sieben Spielern schon zweifach in Döbeln gewonnen hatten. Brett 3 blieb also bei den schwarzen Figuren unbesetzt und so konnte Hilmar zwar nicht mitspielen, aber gegen 10:00 bereits den ersten Punkt für Niederwiesa eintragen.

Rico hatte zu diesem Zeitpunkt seine etwas schlecht vorbereitete große Rochade bereits mit zwei Bauern bezahlt und musste nun im Endspiel (ja bei Rico geht das meist etwas schneller als bei anderen) mit dem Springer gegen Läufer und die Mehrbauern operieren.

An Brett 1 einigte man sich gegen 10:40 auf Remis, nachdem Siegfried einen zunächst gut aussehenden Bauernvorstoß gestartet hatte, der vom Gegner mir Abtausch und Remisangebot beantwortet wurde. Siegfried erkannte dann aber, dass die korrekte Fortsetzung dem Gegner doch einige Vorteile bringen könnte, und er nahm das Remis an.

Rudi hatte zu diesem Zeitpunkt zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauern im Spiel. Eigentlich ein Vorteil, aber nach Ansicht des Beobachters war er wohl einen Moment zu versessen auf den gegnerischen Randbauern und brachte sich damit in erhebliche Schwierigkeiten.

Ulrike spielte auch mit einem Mehrbauern, die anderen Partien waren zumindest vom Material her ausgeglichen.

Sich solide aufgebaut und seine Bauern nach vorn gebracht hatte Martin, der dann auch den einzigen erkämpften Punkt beisteuerte.

Rico konnte gegen den Materialvorteil letztlich nicht ankommen, die anderen Partien brachten auch keinen vollen Punkt mehr und so bleibt als Fazit:

Döbeln gegen Niederwiesa: Am besten nur mit  sieben Spielern antreten.

Rundenbericht siehe hier.

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