Verbandsliga: Rochlitzer Schachverein : GW Niederwiesa III 2,5:1,5

Mit anderthalb Brettpunkten startete die Niederwiesaer Dritte als neue Verbandsligamannschaft in die aktuelle Saison. Der halbe MP, der am Ende  zu einem gelungenen Einstand fehlte, wäre vielleicht in Gabi´s Enspiel zu holen gewesen, aber bei ausgeglichener Bauernzahl auf beiden Seiten, nämlich drei,  die sich auch noch vis a vis gegenüberstanden, schien der Durchbruch von Rochlitzer Seite aus unvermeidlich. Gabi gab prompt auf,  und  ob ihr König noch hätte etwas bewirken können,  ließ sich nur noch mutmaßen.

Anke`s Gegner ging aus der Eröffnung mit je einem Doppel- sowie einem Einzelbauern hervor, woraus sie aber kein Kapital schlagen konnte. Erst im Endspiel mit Dame-Turm-Gespann gegen Solo-Dame konnte sie den Sieg klarmachen.

Zu diesem Zeitpunkt, also nach eins am Mittag,  war Leo längst fertig. Er brauchte nur knapp zwei Stunden, um ins Matt gedrängt zu werden, was auch daran gelegen haben mag, dass er – noch müde und langsam im Denken – viel zu schnell spielte.  Aber, so fand er reichlich Zeit und bestensfalls Muse, sich im Vereinslokal an der Zwickauer Mulde am Anblick des Flusses sowie des nahestehenden Schlossgemäuers zu erfreuen.

Sabine hielt die Stellung, bzw. ein Remis kam für sie zunächst nicht in Frage. Entsprechende Angebote schlug sie daher auch aus, denn ein halber Brettpunkt brachte noch nichts „Zählbares“ für das Team.  Bei ausgeglichenem Figurenstand und ihrer nicht ungünstigen Stellung – sie verfügte auch über Freibauern – zerstob die Hoffnung zwar nicht im weiteren Verlauf, wurde aber auch nicht unbedingt genährt. Auf jeden Fall kam es auf dem Brett zu interessanten Wendungen und machte das Zuschauen recht kurzweilig. Aber als sich die Anzeichen für Remis verdichteten, auch der gleichfarbigen Läufer wegen, und ein Spielschluss noch längst nicht abzusehen war, kam ein weiteres Remisangebot dann doch gelegen. So dass wir am frühen Nachmittag die Heimreise antreten konnten.

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